Schnuppertag Imkerei

Am Samstag den 14.5.2011 findet für Kinder und Jugendliche (ca. 8 – 13 Jahre) in der Zeit von 10.00 – 14.00 Uhr ein Imker-Workshop statt. Treffpunkt ist „Das Schneckenhaus“. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Im Preis enthalten ist ein Glas selbstgeschleuderter Honig. Anmeldung im Schneckenhaus unter 02181 – 91 99.

Der Workshop – Was ist geplant?
Wir wollen die Faszination, die von einem Bienenvolk ausgeht, erleben. Wir werden die Bienen beobachten und uns verschiedene Bienenwohnungen ansehen. Ihr habt die Möglichkeit in ein Bienenvolk hineinzuschauen und Waben herauszunehmen. Wir werden Honigwaben ernten, mitnehmen, den Honig ausschleudern und probieren. Jeder kann sich zum Schluss ein Glas Honig abfüllen und mit nach Hause nehmen.

Imkern in Grevenbroich

Im Jahr 2008 hat der Bienenzuchtverein Grevenbroich und Umgebung 1889 e.V. auf dem Gelände des Schneckenhauses ein neues Zuhause gefunden.
Die Vereinsmitglieder widmen sich mit der Imkerei einem Hobby, das aktiven Umweltschutz und sinnvolle Freizeitgestaltung miteinander verbindet.
Mit ihren Bienenvölkern gewährleisten sie durch gleichmäßige Bestäubung den Fortbestand vieler Wildpflanzen und hoher Erträge bei ca. 80 % aller Nutzpflanzen. Durch ihre Vielseitigkeit, ihre große Mobilität und die hohe Zahl an Individuen pro Volk nehmen Bienen eine Schlüsselfunktion bei der Bestäubungsarbeit in der Natur ein. Der volkswirtschaftliche Nutzen liegt bei geschätzten 2-4 Mrd. Euro pro Jahr. Damit ist die Biene nach Rind und Schwein das drittwichtigste „Nutz“-Tier.

Thomas Krauß

Status

TK_VortragSinsteden01In den Jahren 2007 bis 2008 konsolidiert sich der Verein. Über persönliche Kontakte können zunächst nur einzelne Neuimker gewonnen werden. Seit 2008 leitet Thomas Krauß den Verein.
Mit den ersten öffentlich wirksamen Aktionen und dem noch in Eigenregie durchgeführten Anfängerkurs 2009 gibt es dann einen ersten deutlichen Mitgliederzuwachs.


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Restart mit Bernhard Behr

Der 1. Vorsitzende des Kreisimkerverbands Peter Otten mahnt die Vereine auf den Kreisversammlungen immer wieder, sich verstärkt um Nachwuchs zu bemühen. Er unterstreicht diesen Wunsch mit der Bekanntgabe des Altersdurchschnitts in den einzelnen Vereinen. Der BZV Grevenbroich nimmt dabei mit einem Schnitt von 78 Jahren den unrühmlichen Spitzenplatz ein. Der Verein hat gerade noch sieben Mitglieder.

Am Rande der Kreisversammlung im Herbst 2006 beschließen Thomas Krauß und Bernhard Behr, den BZV Grevenbroich wieder zu beleben. Als Bernhard Behr den damaligen Vorsitzenden Heinrich Schmitz anruft, um ihn darüber zu informieren, sagt dieser, dass er, da zwei Mitglieder kurz hintereinander verstorben und zwei weitere ausgetreten seien, die Vereinsunterlagen an den Landesverband geschickt und den Verein abgemeldet habe.

Bernhard Behr ruft daraufhin umgehend dort an und erklärt die neue Sachlage. Er erreicht mit Unterstützung von Peter Otten, der dem BZV Grevenbroich drei Mitglieder aus dem Imkerverein Hochneukirchen ausleiht, dass die Abmeldung zurückgenommen wird.

Am 25.2.2007 treffen sich dann Bernhard Behr, Elke und Thomas Krauß, Heinz-Willi Elsen, Claudia und Günther Kohnke, Helmut Reichboth sowie Joseph Müller und beschließen, den Verein weiterzuführen. Den Vorsitz übernimmt zunächst Bernhard Behr.

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Anton Schulzen RBZ-Redakteur

Als Bienenfachmann erlangte Anton Schulzen einen hohen Bekanntheitsgrad in ganz Deutschland und darüber hinaus. Einen Großteil seiner Schaffenskraft widmete er dem Bienenzuchtverein der Rheinprovinz. Dieser Verein gab die Rheinische Bienenzeitung heraus, das älteste Imkerfachblatt Deutschlands, das ab 1850 zunächst unter dem Titel Vereins-Blatt des Westfälisch-Rheinischen Vereins für Bienen- und Seidenzucht erschien.

Ab 1. Februar 1895 ist Schulzen Redakteur und Herausgeber des Fachblatts und auf seinen Antrag hin erfolgte die Änderung des Titels in „Rheinische Bienenzeitung (RBZ)“. In seiner 37jährigen Amtszeit als Herausgeber konnte Schulzen die Auflage des Fachblatts von 2.100 auf 13.000 steigern.
Die Zeitschrift erschien monatlich und hatte einen Umfang von ca. 16 doppelseitig bedruckten Blättern je Ausgabe. Assistiert wurde Schulzen bei der Herausgabe der Zeitschrift bis 1918 u.a. vom Hauptlehrer Johann Flohe, der unter der Rubrik Bienenwirtschaftliche Streifzüge in vielen Ausgaben der Zeitschrift aus der Heimat berichtete.

Auch der Gustorfer Lehrer Johann Hahn engagierte sich bei der RBZ. Aufgrund seiner poetischen Ader verfasste er zahlreiche Gedichte zum Bienenwesen, die regelmäßig in der RBZ erschienen und ihm den Titel unser Hofpoet einbrachte.

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Bienenfresser in Grevenbroich

Von dem eigentlich in Südeuropa verbreitet vorkommenden prächtig gezeichneten Vogel, gibt es in Grevenbroich seit einigen Jahren mehrere kleine Brutkolonien. Bienenfresser nutzen Steilufer und die am Rande des Braunkohlentagebaus häufigen Abbruchkanten, um ihre bis zu 2 m tiefen Brutröhren anzulegen.

Pair of Merops apiaster feeding

Sie ernähren sich ausschließlich von mittelgroßen bis großen Fluginsekten. Gerne fangen die Bienenfresser auch stechende Insekten, die durch kräftiges Schlagen auf die Ansitzäste „entstachelt“ werden. Dieser Vorliebe verdanken sie ihren Namen.


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